🖌️ Die Trauer gestalten
Wenn wir den Raum der Trauer betreten, ist zu Beginn alles schwarz, dunkel, kalt und uneinladend. Oft finden wir eine gewaltige Leere, überwältigenden Schmerz, laute Stille und vor allem: keinen Weg, den wir gehen können.
Mit der Zeit zeigen sich Nuancen – Grautöne, Wellen, Höhen und Tiefen, wir können Erinnerungen fühlen und Pausen vom Schmerz empfinden:
Wir finden uns in dem Raum der Trauer zurecht. Mit der Zeit und ganz vorsichtig, ziehen sich Schmerz und Trauer leicht zurück und wir können ein schwaches Licht erkennen – es geht weiter – es „muss“ weiter gehen – für uns – weil es unser Leben ist.
🎨 Gestalten –
ein Schlüssel für unseren Herzraum
Was bedeutet „Gestalten“?
Eine Definition ist, dass man z. B. einer Sache eine bestimmte Form gibt oder eine Form angenommen wird.
Es handelt sich demnach um einen kreativen Prozess – etwas, was aus dir selbst kommen darf, damit du dich wohlfühlst und einen Ausdruck findest.
Wichtig: Es handelt sich nicht um eine Ablenkung oder darum, produktiv zu sein oder beschäftigt zu wirken.
In oder nach der Phase von Verlust, Trauer und Schmerz darf etwas „Schönes“ geschaffen werden – du darfst dir selbst begegnen und herausfinden, was dich hält, heilt und nährt.
💗 Welche Formen können diese kleinen Gesten annehmen?
Kleine Gesten, die wie Anker im Alltag wirken:
Sie bieten Beständigkeit und holen dich behutsam ins Hier und Jetzt zurück.
✨ Auch wenn alles dunkel erscheint, in dir gibt es Leben. ✨
Vielleicht sagt dir intuitiv etwas zu:
- ⭐️ Rituale geben Halt und Sinn
- Eine Gedenkkerze anzünden
- Erinnerungstagebuch führen
- Rituale, wie sonntags spazieren zu gehen, beibehalten
- Eine Pflanze oder Blume pflanzen, die umsorgt werden kann
- ⭐️ Körperarbeit holt uns in den Körper zurück und erdet uns
- Sanftes Yoga
- Atemübungen
- Spaziergänge
- Tanzen
- ⭐️ Kreativität kann Gefühle ausdrücken, für die wir keine Worte finden
- Malen und Zeichnen
- Collagen basteln
- Briefe schreiben
- Erinnerungsecke gestalten
- ⭐️ Alltagsstrukturen bieten Stabilität und Sicherheit
- Teezeremonie
- Journaling oder Tagebuch
- Meditation
- feste Essenszeiten
- Spaziergänge oder Yoga
- ⭐️ Erinnerungswerkstatt
- Erinnerungskiste mit Gegenständen oder Erinnerungsstücken
- Gestalte eine Gedenkkerze
- Notiere dir besondere Ereignisse und Erinnerungen
- Fertige z.B. aus Kleidungsstücken eine Patchworkdecke
- Erstelle Fotoalben
Weitere Beiträge und Impulse findest du hier:
💗 Wie du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, dich selbst auszudrücken und Vergangenes zu bewahren.
Ich wünsche dir eine liebevolle Haltung dir selbst gegenüber.
Wenn du Begleitung oder ein 1:1 Coaching wünscht, melde dich gerne bei mir


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