Zwischen Dunkelheit und Neubeginn
Wenn du diesen Text liest, hast du vielleicht selbst gerade eine Trennung erlebt. Dabei hören wir Sätze wie:
- „Das mit uns klappt nicht mehr“
- „Du bist ohne mich besser dran“
- „Ich habe mein Bestes gegeben, aber es reicht nicht“
Diese Worte treffen uns tief – und doch sind sie so vage, dass wir zurückbleiben mit unzähligen Fragen:
War es wirklich das Ende? Habe ich zu wenig gegeben? Bin ich das Problem?
🤿 Der Tauchgang der Trennung
🌊 Eine Beziehung fühlt sich oft an wie ein gemeinsamer Tauchgang:
Wir lassen uns tiefer sinken, werden verletzlicher, bauen Vertrauen auf.
Wir öffnen uns und geben unser altes Ich auf, um zusammen zu wachsen.
Und dann – plötzlich – ist die andere Hand nicht mehr da. Wir sind verloren im Dunkeln, der Druck steigt, Gefühle überschwemmen uns: Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Angst.
Doch:
Wir sind es, die uns bis hierher getragen haben. Wir haben „Ja“ gesagt, gekämpft, gelacht und gelebt.
Auch im Schmerz sind wir nicht hilflos – wir haben die Kraft, uns selbst zu halten.
🌪️ Gefangen in den Gedanken
Nach einer Trennung kreisen unsere Gedanken und Emotionen wild herum:
- „Was denken die anderen?“
- „Werde ich jetzt einsam?“
- „War er/sie nicht alles, was ich wollte?“
Unsere Gedanken lieben diese Dramen – ähnlich wie Algen wickeln sie uns ein, halten uns fest.
Wir suhlen uns darin, ohne zu merken:
Wir können auch auftauchen.
Wichtige Erinnerung:
🎇Neue Stimmen in uns
Wenn wir den Mut haben, durch die Schmerz- und Trauerwolke zu blicken, hören wir vielleicht neue, leise Stimmen:
- „Ich darf mich wieder spüren.“
- „Es ist mein Leben.“
- „Ich darf für mich einstehen.“
- „Meine Bedürfnisse sind wichtig.“
- „Ich werde heilen und bin dennoch vollständig.“
Diese Stimmen erinnern uns:
Wir sind nicht zerbrochen, wir verändern uns.
Mehr zur inneren Seelenarbeit findest du hier:
🌍 All-ein-sein statt Einsamkeit
Alleinsein bedeutet Verantwortung – ja.
Aber „All-ein-sein“ ist mehr:
Ein Zustand, in dem wir uns mit uns selbst und dem Leben verbunden fühlen – eine Trennung wirft uns oft ungewollt in diesen Zustand – aber genau dort beginnt Wachstum.
Vielleicht ist es der Moment, dich selbst wieder kennenzulernen. Zu entdecken, wie du fühlen, denken und leben möchtest.
Dich zu lieben – so, wie du bist.
Mehr Impulse aus buddhistischer Sicht findest du hier:
✨ Abschließende Gedanken
Eine Trennung ist nicht nur das Ende einer Liebe – sie ist auch der Beginn einer neuen Beziehung:
Der zu dir selbst.
Du bist nicht untergegangen – du bist aufgetaucht – verletzlich, ja, aber auch mutig, lebendig und bereit, dich selbst neu zu entdecken.
Wenn du bereit bist, die neue Version von dir selbst zu entdecken, melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch – wir entdecken deine Stärken wieder! ☺️


Hinterlasse einen Kommentar